Sonntag, 11. Juli 2021

Help Save Ryan The Rhino - ein dringender Aufruf unseres Partners AfriCat

 

A GROUP OF CHUBBY UNICORNS ARE LOOKING FOR SUGAR DADDIES or MAMA’S TO SAVE THEIR LIVES!

Meet Ryan, The White Rhino..

 

Mit AfriCat verbindet uns seit Anbeginn eine vertrauensvolle und verlässliche Projektpartnerschaft, die das Ziel hat bewusst zu machen, dass Ökologie und Ökonomie in Namibia unabdingbar miteinander verwoben sind.

Diese Bildungspartnerschaft ist uns sehr wichtig! Dazu gehört auch der Schutz der einmaligen Geschöpfe Namibias.

Dass der Bestand der Nashörner durch Wilderei erschreckend zurückgeht ist eine Binsenweisheit. Durch Covid kommen noch ganz andere Probleme hoch, nämlich dass selbst Rhinos in beschütztem Bestand wie bei AfriCat gefährdet sind.

Warum? Lest selbst:

..."Seit 2015 hat Okonjima das Privileg, als Wächter dieser Tiere im Namen ihres rechtmäßigen Besitzers zu agieren und sie sicher zu halten. Tatsächlich sind solche Vereinbarungen mit Naturreservaten hier in Afrika durchaus üblich und kommen in der Regel allen Beteiligten zugute. Doch das Leben ist unberechenbar, und diese Nashörner sind nun mit einer neuen Bedrohung konfrontiert: COVID-19 hat für die meisten wirtschaftlichen Schaden angerichtet, und diese jungen Nashörner, die im Okonjima-Naturreservat leben, sind nun in Gefahr, für die Jagd verkauft zu werden. Wie wir alle wissen, hat COVID allen schwer zugesetzt, und der derzeitige Besitzer dieser Nashörner ist gezwungen, sie zu verkaufen, um mit einigen finanziellen Schwierigkeiten fertig zu werden.

Leider sind im Moment die Höchstbietenden für diese Wächter-Nashörner die Trophäenjäger. Sowohl die Familie Okonjima als auch der derzeitige Besitzer möchten den Verkauf als Trophäentiere vermeiden, und hier kommen Sie ins Spiel."....

(übersetzter Auszug aus Homepage der AfriCat Foundation)

Schaut Euch den Text von AfriCat und das Video von Ryan, dem Rhino, an.

Unterstützungen können über uns geleistet werden.


https://africat.org/help-save-ryan-the-rhino/

Ryan the Rhino Video 


 


Sonntag, 6. Juni 2021

Schülerpatenschaften Blydskap


Seit der Gründung von Ubuntu in 2012 unterstützen wir die Pre-Primary School "Blydskap" bei Kamanjab.

Der Bau des Hostels war ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung der Vorschule.

Der Übergang in die Grundschule (Primary School) fällt den Kinder dadurch wesentlicher leichter.

Wir wollen die Kinder auf dem Weg in die Grundschule aber nicht alleine lassen.

Dieser Weg ist nicht einfach, denn die Kinder müssen, da die nächste Schule 60 km entfernt ist, in einem Internat untergebracht werden.

Neben den Kosten für die Schuluniform und den Unterrichtsmaterialien, fallen die Verpflegungs- und Unterbringungskosten an. Eine unlösbare Herausforderung für viele Eltern.

Daraus entstand der Gedanke,  Paten für diese Kinder zu finden.

Wir waren überrascht und sind sehr dankbar, wie viele Menschen sich spontan bereit erklärt haben, ihrem Patenkind eine Schulbildung zu ermöglichen.

Auch hier ist wichtig, dass 100% der Patengelder direkt beim Patenkind ankommen.

Wie gelingt das?

Jedes Jahr kurz vor Beginn des neuen Schuljahres treffen wir in Blydskap die Schüler und ihre Eltern, überzeugen uns von ihrer schulischen Entwicklung und zahlen das Schuldgeld für das kommende Jahr aus.

Es sind immer sehr fröhliche Treffen, bei denen die große Dankbarkeit für die Unterstützung durch die Paten deutlich wird.

 

Corona-Disziplin ist ganz selbstverständlich. Hansgeorg sorgt für virenfreie Sicherheit.

Mutter mit Ausweis, Kind mit Zeugnis und wir mit dem Schulgeld - alle sind wohl vorbereitet!

Stolz präsentiert Jonas sein gutes Zeugnis.

Was sind sie groß geworden! Die Patenkinder der ersten Stunde.

Zum Abschied ein gemeinsames musikalisches Dankeschön an die Paten.

 

Samstag, 24. April 2021

AfriCat Foundation - Milena und Annika sammelten über 7.500€

Die Spendenaktion von Annika und Milena auf Betterplace war erfolgreich.

Über 7.500€ kamen zusammen und wir hatten die große Freude, diese Spenden auf unserer Projektreise im Januar 2021 persönlich überreichen zu dürfen.

Hier der Dank von Dr. Diethardt Rodenwoldt

https://www.youtube.com/watch?v=n8WY1X4TVGU

Annika und Milena schreiben:

Liebe Spenderinnen und Spender, 

was für ein Jahr. 2020 war für uns alle eine Herausforderung, jeder von euch war und ist von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Trotz der schwierigen Lagen habt ihr euch dazu entschlossen ein einzigartiges Projekt in dieser Krise zu unterstützen. Zu Beginn der Pandemie drohten dem AfriCat-Team schwerwiegende finanzielle Engpässe, die das Projekt AfriCat stark gefährdeten. Diese Situation war auch der Grund für unsere Initiative.

Wie ihr seht, wäre es ohne eure Unterstützung schwierig geworden das Projekt AfriCat und dessen Team am Laufen zu halten. Wir möchten euch herzlich dafür danken, dass ihr trotz der Herausforderungen des vergangenen Jahres bereit wart dieses Projekt in Not zu unterstützen. Insgesamt habt ihr das AfriCat-Team mit 7559€ unterstützt, jede einzelne Spende hat zu dem Überleben dieses Projekts beigetragen.


Die Projektgruppe (ohne den Fotografen Winfried) bei der Spendenübergabe an Donna Hanssen.

Sonntag, 18. April 2021

AfriCat Foundation - Milena und Annika initiierten Spendenaktion auf Betterplace

Schon seit vielen Jahre arbeiten wir mit der AfriCat Foundation zusammen.

"Conservation through education" ist das Leitmotiv zur Bewältigung des Mensch-Tier-Konflikes.

https://africat.org/environmental-education/ 

Milena Heinke und Annika Jascha John haben eine Initiative ergriffen, die erfolgreich die Arbeit von AfriCat in der Zeit der Pandemie unterstützt. Wir sind stolz Teil dieser Initiative zu sein.

Hier beschreiben die beiden engagierten Frauen, was sie zu dieser Aktion veranlasste:

Deutschland hat ein erstaunliches Freiwilligenprogramm, das die Motivation ankurbelt, wertvolle Lebenskompetenzen vermittelt und Türen für zukünftige Möglichkeiten öffnet. Es ermutigt junge Menschen in die weite Welt hinauszugehen und mehr über andere Kulturen zu erfahren, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, verborgene Leidenschaften zu entdecken, den Umweltschutz in anderen Ländern zu verstehen und sich auf ihre weitere berufliche Laufbahn vorzubereiten.

Im Laufe der Jahre haben sich einige wenige, sehr mutige und enthusiastische Freiwillige für die AfriCat Foundation entschieden. 

Das Okonjima-Naturschutzgebiet veränderte ihr Leben - für immer. Als die Covid-19-Pandemie außer Kontrolle geriet - fand dieses Programm leider ein jähes Ende und alle Freiwilligen mussten nach Hause zurückfliegen.

Die Freiwilligen wissen, dass ihre Zeit in Afrika zur Unterstützung einer Sache, die ihnen am Herzen liegt, ihr Leben für immer bereichert hat. So beschlossen sie in diesen schwierigen Zeiten sich zusammenzuschließen, um genau der Stiftung zu helfen, die ihr Leben verändert hat - und dem Projekt, welches einen Unterschied macht, etwas zurückzugeben.

Hier ein eindrucksvolles Video zur notwendigen Hilfe:

 Helft Africat zu helfen 

Und hier eine bewegende Covid Chronik:

https://www.youtube.com/watch?v=Bo6X1j5Yge4&list=PLzp3R-agHVYDT-53OX0O7_k7hFe0tyXwZ&index=53




 

Sonntag, 11. April 2021

Otjiwarongo Clothing Production Projekt - nach einem Jahr der Selbständigkeit

Nach einem Jahr besuchen wir wieder das Nähprojekt in Otjiwarongo.

Vieles ist in dieser Zeit passiert und die beteiligten Frauen haben mehrfach die Produktion angepasst, um den Bedarf von Masken und Schuluniformen zu befriedigen.

Aber auch Schwierigkeiten sind aufgetreten, die bei einem neuen Projekt nicht ungewöhnlich sind.

Durch die Pandemie ist die Nachfrage nach Modeartikeln eingebrochen, da die Menschen in Otjiwarongo, für die in der Pandemie oft das Einkommen völlig wegfiel, ihr weniges Geld für Lebensmittel dringender brauchen.

Die Preise für Schuluniformen sind durch einen internationalen Anbieter so gering, dass die Näherinnen durch den Verkaufspreis nicht einmal mehr die Materialkosten decken können.

Mit Petra Schauenburg und Marion Schnegelsberger wurde eine Lösung erarbeitet.

Die Produktion wird auf Sonderanfertigungen von Schuluniformen umgestellt, die der Großhändler nicht anbieten kann. Das Material wird gemeinsam zentral in Windhoek eingekauft.

Die professionelle Vermittlung von kaufmännischen Grundlagen durch Petra und Marion führen dazu, dass eine Vor- und Nachkalkulation zur Bildung von auskömmlichen Preisen führt.

Die Bildung von Rücklagen ermöglicht darüber hinaus da ständige Auffüllen des Warenlagers.

Wir sind froh, dass wir zur Stabilisierung dieses Hilfsprojektes beitragen können.

Schuluniformen künftig als Sonderanfertigung in ungewöhnlichen Farben.


Masken - ein Geschäftsfeld auf das alle gern verzichtet hätten.

Petra(l) mit den Frauen des OCPP
Petra, Susanne und Marion (v.l.) beim Jahresmeeting.



Montag, 5. April 2021

Otjiwarongo Clothing Production Project (OCPP) - Hilfe zur Selbsthilfe

Viele Frauen in Namibia, und hier besonders in Otjiwarongo, haben keine Möglichkeit eigenes Einkommen zu erzielen. 

Diese Frauen sind häufig alleinerziehend und haben neben den eigenen Kindern noch Pflegekinder zu versorgen. 

Die hohe Arbeitslosigkeit macht ein Angestelltenverhältnis schier unmöglich. Um selbstständig tätig zu werden, fehlen neben den Existenzgründungsmitteln auch die unternehmerischen Kenntnisse.

Aufgrund einer Initiative von Marion Schnegelsberger haben wir Frau Petra Schauenburg kennen gelernt, eine Deutsche, die in Otjiwarongo das Drug Counselling and Informationcenter leitet und sich mit der Drogen- sowie AIDS-Beratung an den Schulen und Heimen befasst. 

Beide Damen haben gemeinsam im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" den Betrieb einer Nähstube initiiert, um den Frauen nachhaltiges Einkommen zu ermöglichen.

Ein Vorprojekt ermöglichte die Anschaffung von Nähmaschinen und die Erstausstattung des Warenlagers. Ein Raum für die Nähstube existierte nicht; alle Arbeiten wurden auf der Veranda eines Privathauses durchgeführt. 

Nun gab es Anfang 2020 die Möglichkeit ein kommunales Gebäude anzumieten. Dabei konnte Ubuntu Namibia das Otjiwarongo Clothing Production Project unterstützen. 

In der Hauptsache werden Schuluniformen genäht, aber auch Modeartikel und in Zeiten der Pandemie war das Nähen von Masken eine Selbtsverständlichkeit.

Projektbesprechung mit Petra Schaeuenburg (v.l.) und Marion Schnegelsberger (ganz rechts) mit der Ubuntu-Gruppe in Otjiwarongo.
Die künftige Werkstatt der Nähgruppe.
An handwerklichen Fähigkeiten mangelt es den Näherinnen nicht.
Neben Kleidern werden auch Taschen hergestellt.

Samstag, 27. März 2021

Ombika Wasserloch im Etosha Nationalpark - 9 Jahre danach

Im Juli 2012, im Jahr der Gründung von Ubuntu Namibia e.V., starteten wir diesen Blog mit einem unserer ersten Projekte.

Der Bau einer neuen Wasserstelle am Ombika Wasserloch, mitten im Etosha Naturschutzgebiet, war eine abenteuerliche Erfahrung für alle Beteiligten und ein Baustein zur Bewältigung des Mensch-Tier-Konfliktes in diesem Naturparadies.

Gleichzeitg war es der Beginn der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit.

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig! Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass 9 Jahre danach das Ergebnis unserer Arbeit immer noch wirkt.

Heute, im Jahr 2021, erreicht uns eine Aufnahme aus Etosha auf der zu sehen ist, wie eine Giraffe am gut gefüllten Wasserbecken ihren Durst stillt.

Hier sind die Posts aus 2012 von der Arbeit am Ombika Wasserloch:

Ombika Wasserloch

Nach 9 Jahren wie neu - die Ombika Wasserstelle im Etosha Nationalpark.


Freitag, 19. März 2021

Kindergarten für Khowarib - Material geliefert und schon eingebaut!

Kaum haben wir uns für den Weiterbau des Kindergartens entschieden und das Material bestellt, hat dieses auch schon seinen langen Weg nach Khowarib gefunden.

Auch die Handwerker waren sofort vor Ort und schon heute, wenige Wochen nach Projektstart, sind die meisten Arbeiten erledigt.

Wir sind froh in der Zeit der Pandemie, die bei vielen zur Arbeitslosigkeit geführt hat, mit unserem Auftrag einen kleinen Beitrag zur Beschäftigung der Menschen in Namibia leisten zu können.

Und natürlich freuen wir uns für alle Kinder in Khowarib, dass der Kindergarten noch besser und schöner wird.


Das Baumaterial ist angekommen und nun gilt es anzupacken und zu entladen.




 


Noch selten haben wir so gerne Bilder von Toiletten gepostet.

Frischwasser und Abwasser sind korrekt angeschlossen.

Die Veranda ist neu betoniert und das Schattendach spendet das, wozu es da ist.

Samstag, 13. März 2021

Kindergarten für Khowarib - Schattendach und Wasserversorgung - die nächsten Schritte

Khowarib liegt in der Anabeb Conservancy.

Die Managerin der Conservancy, Frau Christine Awaras, hat die bisherigen Maßnahmen betreut und ist uns eine wichtige und zuverlässige Partnerin geworden.

Nach dem Bau des Kindergartengebäudes und dessen Ausstattung, steht nun die Wasserversorgung für die Toiletten an. Dazu gehört natürlich auch ein Tank, der das Schmutzwasser auffängt.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Bau eines Schattendaches vor dem Kindergartengebäude, denn auf dem ganzen Gelände gibt es leider keinen schattenspenden Baum.

Und der Boden im Kindergartengebäude braucht noch einen guten Belag.

Wir besprechen die Materialen, die Kosten, den Transport und die Frage, wer die Installation durchführen kann. Ein Teil geht sicher in Eigenleistung, aber die Wasserleitungen müssen professionell und sicher verlegt werden.

Besprechung mit Christine Awaras (sitzend)

Der Schatten des Baumes reicht leider nicht bis zum Kindergarten.

Die Toilettenhäuschen sind fertig.

Nun geht's an die Wasserinstallation.

 


Samstag, 6. März 2021

Kindergarten für Khowarib - Möbel, Tafeln und noch viel mehr

 Im letzten Post haben wir über die Eröffnung des Kindergartens in Khowarib berichtet.

Eröffnung Kindergarten Khowarib

Wir hatten angekündigt, dass wir Khowarib bald besuchen werden.

Eine besondere Freude war für uns, dass wir im Januar 2021, trotz aller Corona-Hindernisse, unsere Projektreise tatsächlich durchführen konnten. 

Und es war auch notwendig, denn gerade jetzt in der Zeit der Pandemie, ist die Entwicklungszusammenarbeit von besonderer Bedeutung.

Gleich vorweg:  Lily Taylor, unsere erfahrene Ubuntu-Botschafterin in Namibia, hat Sorge dafür getragen, dass wir alle wieder gesund nach Hause gekommen sind.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Teilnehmer der Projektreise, die das viele Testen und die Quarantäne für die gute Sache auf sich genommen haben.

Nun aber zum Kindergarten. Damit Loretta, die Kindergärtnerin, mit den Kindern lernen und spielen kann, bedarf es noch einiger Einrichtungsgegenstände. 

Eine lange Einkaufsliste hat Lily Taylor im Vorfeld abgearbeitet und wir haben das Auto bis unter das Dach kunstvoll gepackt, kaum dass wir noch Platz darin gefunden haben. Doch so konnten wir Transportkosten sparen, was in Namibia ein besonders teurer Posten ist.









Der bunte Kindergarten leuchtet in der Mittagsssonne.


Viele Hände helfen beim Ausladen - ein kleines Wunder, was da alles in den Wagen passte.

Die Bodenmatten machen das Sitzen deutlich bequemer, nicht nur für die Kinder.

Und die meisten Kinder finden auf den neuen Stühlen an den Tischen Platz.

Das war bisher das einzige Lehrmittel.

Lily erklärt, wozu die Tafeln gut sind.

Roland als Tafelhalter und Loretta weiht Kreide und Tafel mit Zahlenkunde ein.

Handgestrickte Socken und Mützen und viele Kinderkleider, die wir als Sachspenden mitgebracht haben.

Nach dem Unterricht werden die Stühle gestapelt und dann bleibt wieder Platz zum spielen.