Posts mit dem Label Elefanten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Elefanten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 27. März 2021

Ombika Wasserloch im Etosha Nationalpark - 9 Jahre danach

Im Juli 2012, im Jahr der Gründung von Ubuntu Namibia e.V., starteten wir diesen Blog mit einem unserer ersten Projekte.

Der Bau einer neuen Wasserstelle am Ombika Wasserloch, mitten im Etosha Naturschutzgebiet, war eine abenteuerliche Erfahrung für alle Beteiligten und ein Baustein zur Bewältigung des Mensch-Tier-Konfliktes in diesem Naturparadies.

Gleichzeitg war es der Beginn der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit.

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig! Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass 9 Jahre danach das Ergebnis unserer Arbeit immer noch wirkt.

Heute, im Jahr 2021, erreicht uns eine Aufnahme aus Etosha auf der zu sehen ist, wie eine Giraffe am gut gefüllten Wasserbecken ihren Durst stillt.

Hier sind die Posts aus 2012 von der Arbeit am Ombika Wasserloch:

Ombika Wasserloch

Nach 9 Jahren wie neu - die Ombika Wasserstelle im Etosha Nationalpark.


Samstag, 11. Januar 2014

Besichtigung des Bauplatzes fuer das Hostel

Von der Farm Arendsnes fahren wir gemeinsam nach Marienhoehe zur Blydskap-Schule.
Vor Ort schaeuen wir nochmals nach dem Standort des geplanten Hostels und pruefen die Topographie des Gelaendes.
Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder im und um das Hostel herum sich in einem gesicherten Bereich aufhalten koennen.
Das bedeutet, dass wir einen weiteren neuen Zaun bauen muessen, der den bisherigen Zaun erweitert. Zusaetzlichen planen wir ausreichend Platz fuer einen neuen Gemuesegarten ein. Die Schulkinder sollen in diesem Schulgarten lernen, wie man sich durch den Anbau von Gemuese, selbst mit frischen Lebensmittel versorgen kann.

Und das muss alles elefantensicher sein, denn vor wenigen Tagen hatte Marienhoehe Besuch einer Elefantenherde, die den Wassertank und die Windmuehle der Gemeinschaft auf der Suche nach Wasser weiter demoliert haben.

Gerade noch rechtzeitig konnte ein provisorischer Graben um den Wassertank der Schule gezogen werden. Der wird allerdings nicht lange ein Hindernis fuer die Elefanten sein. Und so steht schon ein weiteres Projekt fest: Bau einer Elefantensperre zum Schutz der Wasserversorgung.


Der Bauplatz fuer das Hostel. Blick von der Schulterrasse zur bisherigen Unterkunft.


Edith Maré (rechts) erzaehlt vom Besuch der Elefanten auf der Suche nach Wasser.

Ein provisorischer Graben schuetzt den Wassertank der Schule.

Sonntag, 3. Februar 2013

Wie geht es weiter?

Im Mai 2012 hatten wir mit dem Bau des Wasserloches, der Renovierung der Schule und dem Bau der Sportplaetze gezeigt, dass UBUNTU fuer uns keine einmalige Sache ist.
Wir wollen weiter die Blydskap-Schule unterstützen, um den Kindern eine Bildungschance zu eroeffnen. Wir wollen auch das Engagement von Tammy Hoth unterstuetzen, die mit ihrer Africat Foundation versucht den Konflikt zwischen Tier und Mensch zu mildern.

Im Dezember 2012 besuchten Susanne und Roland Schaefer erneut die Blydskap-Schule. Ziel der Reise war ein Treffen mit Tammy Hoth und Lily Taylor, bei dem die naechsten Projektschritte besprochen werden sollten.

Natürlich besuchten wir auch die Blydskap Schule und wir freuten uns ganz besonders Adolfines Mutter wieder zu sehen.

Ein Gastgeschenk fuer Adolfine und ihre Schulkinder. Tammy Hoth (zweite von links) und die Kinder helfen beim Ausladen und Verteilen.

Isabella mit ihren Kindern, Susanne und Adolfine an einem schattigen Platz in der Mittagshitze.

Hier sieht man, welche Bedeutung es hat den Konflikt zwischen Tier und Mensch zu mildern. Elefanten zerstoerten den Tank am Brunnen auf der Suche nach Wasser.                                                                                                                                              

Adolfines Mutter; über 80 Jahre schon lebt sie im Damaraland und ist der Mittelpunkt der Familie.


Dienstag, 4. September 2012

Arbeit am Ombika Wasserloch

Nachdem wir uns im Camp eingerichtet hatten, begann die Arbeit am Ombika Wasserloch.
Gemeinsam mit Shayne, dem verantwortlichen Ranger, legten wir die Form des neuen Wasserlochs fest. Dann betonierten wir mit Sand, Zement und grobem Splitt die Aussenmauern. Das reichte jedoch zur Festigkeit nicht aus, denn die Mauern müssen auch das Gewicht der Elefanten tragen können, die zur neuen Tränke kommen werden. Mit Stein- und Felsbrocken, die wir in der Gegend sammelten, verstärkten wir das Fundament.
Die Elefanten lieben Frischwasser, das sie auch im Boden aufspüren. Darum mussten die Wasserrohre aus der Zuleitung des naechsten Brunnens eingegraben und dann mit Beton und Steinen bedeckt werden.
Wichtig war den Beton in der Hitze vor zu schnellem Austrocknen zu schützen. Vor der Abfahrt zum naechsten Projekt wurde nochmal schnell nachgewaessert.
Hier einige Impressionen von Ombika. Im Hintergrund sind immer mal wieder die Tiere zu sehen, die die neue Wasserquelle hoffentlich bald nutzen koennen.

Ubuntu Gruppe 2012

Ubuntus und St. Pauls College

Das einzige motorisierte Hilfsmittel in der Wildniss

Der Beton darf nicht zu schnell austrocknen

Wertvolles Wasser, aber dieses Mal nicht fuer die Tiere, sondern zum Schutz des Betons

Beratung vor dem naechsten Arbeitsschritt

Form und Groesse stimmt, hoffentlich auch die Festigkeit.

Noch fliesst kein Wasser

Staerkung in der Mittagshitze - im Hintergrund Zebras an der Wasserstelle

In der Wildniss immer beschuetzt.

Springboecke nutzen unsere Mittagspause um zu trinken

Steine sammeln fuer die Fundamente

Behuetet in der afrikanischen Hitze

Unser Markenzeichen am Wasserloch

Das Wasserrohr ist elefantensicher verlegt.

Ohne Wasser geht es nicht, auch wenn das Wasser knapp ist in Namibia

Letzte Schoenheitkorrekturen

Harte Arbeit im steinharten Boden fuer die Schueler des St. Pauls College

Montag, 3. September 2012

Bilder von der Arbeit an der Ombika Wasserstelle

Der Donkie fuer warmes Wasser muss jeden Tag neu angefeuert werden



Unsere Hütten mit Löwenzaun




Küche, Essensausgabe und Vorratskammer in Einem.

Innenansicht Vorratskammer