Donnerstag, 29. November 2018

Kindergarten für Khowarib - Baubeginn

Das letzte Mal berichteten wir im April 2017 über den geplanten Bau eines Kindergartens in Khowarib.

http://ubuntu-namibia.blogspot.com/2017/04/neues-projekt-kindergarten-fur-khowarib.html

Bereits in 2016 besuchten wir Khowarib, eine kleine Siedlung in der Nähe von Sesfontein, ganz im Nordwesten von Namibia.

Wir beschlossen, die Gemeinschaft beim Bau eines Kindergartens zu unterstützen.
Der Plan, das angefangene Gebäude fertigzustellen, wurde verworfen. An einem neuen Standort soll ein völlig neues Gebäude errichtet werden. Diesen Standort begutachteten wir Anfang 2018.

Mit Hilfe unseres Materials und einer Co-Finanzierung der regionalen Conservancy konnte nun mit dem Bau begonnen werden.

Vor dieser Hügelkette soll der Kindergarten gebaut werden.

Genau hier ist der Bauplatz!

Die Kindergärtnerin mit UBUNTU-Mitgliedern im Gespräch.




Schweißen geht auch ohne Gerüst.

Der Rohbau ist fast fertig.

Ganz wichtig in Namibia! Der Zaun zur Sicherheit der Kinder ist schon aufgebaut.



Mittwoch, 28. November 2018

Projekt Naehstube in Namibia - es geht weiter!

Es ist viel passiert in den letzten Monaten und es gibt viele gute Nachrichten zu unseren Projekten in Namibia.

Am besten fangen wir mit dem Projekt an, von dem unser letzter Post berichtete.

Judith Mitchell, in Namibia geboren, lebt in Australien und hat über Lily Taylor von unseren Projekten in ihrem Geburtsland erfahren. Und so reifte in ihr der Wunsch, unsere Arbeit zu unterstützen.


Mode- und Schnittdesign sind nicht nur ihre berufliche Leidenschaft, sie erstellt auch innovative Lehrinhalte für Handarbeitsklassen.

Das sind natürlich hervorragende Voraussetzungen, um das Nähstubenprojekt bei den San in Tsumkwe weiter zu fördern.

So machte sich Judith Mitchell vom fernen Australien auf und reiste für mehrere Wochen nach Tsumkwe, um dort die Frauen in Design, Schnittechnik und Nähfertigkeiten zu unterrichten.

Wie hervorragend ihr dies gelungen ist, zeigen die Bilder aus der Nähstube.


Die Arbeit an den Nähmaschinen geht gut von der Hand.

Work-Life-Balance


Farbenfrohe Näharbeiten.

Stoffe, Muster und Farben werden kreativ zusammengestellt.


Nicht nur Dekoration, sondern viel Nützliches entsteht so in der Nähstube.






Sonntag, 20. Mai 2018

Projekt Naehstube in Namibia

Unsere Projektreise 2015 war besonders durch das Nähstubenprojekt in Tsumkwe gekennzeichnet.
In Deutschland gespendete Nähmaschinen kamen nach langer Seereise in Namibia an. Dort packten wir sie in unseren Trailer und über Schotterpisten erreichten sie dann das Ziel in Tsumkwe.

Nach gründlicher Überholung und Reparatur, einer Einweisung und praktischen Tipps zum Nähen, konnten die Frauen in Tsumkwe mit gespendetem Stoff ans Werk gehen.

Wir berichten darüber unter: 

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/search/label/Naehstube


Vor Beginn unserer Projektreise 2018 erreichte uns von Elaine Roussow die Nachricht,
dass das Stofflager fast vollständig aufgebraucht ist.
Wir verzichteten dieses Mal bewusst auf die Mitnahme großer Mengen Stoff aus Deutschland.
Der Grund ist ganz einfach.
Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Motto. Dazu gehört auch, dass wir den regionalen Handel unterstützen. denn ohne ihn kann erfolgreiches Wirtschaften auf Dauer nicht gelingen.
Uns so entschlossen wir uns, einen Teil der Stoffe direkt vor Ort in Grootfontein zu kaufen.

In Tsumkwe konnten wir uns dann nicht nur vom handwerklichen Geschick der nähenden Frauen überzeugen, sondern auch davon, dass unsere vor 3 Jahren gestartet Initiative anhält.

In Grootfontein fanden wir eine Stoffhändlerin mit grosser Auswahl an Stoffen.

Claudia, Gudrun und Susanne (v.l.n.r.) sorgen für eine gelungene Kombination von Muster und Farben.

Lily (1.v. links) hilft bei der genauen Berechnung der laufenden Meter und der Kosten.

Die Mischung macht's. Übergabe der Spenden aus Deutschland und der Stoffe aus Namibia.

Die Expertinnen sind begeistert! Hier stimmt nicht nur die Optik, sondern auch die Qualität.

Mit viel Liebe und Geschick entstehen so hübsche Quilts, auf die die Frauen in Tsumkwe zu Recht stolz sind.




Samstag, 3. März 2018

Projektreise 2018 und Kaece's House of Hope

Die jährliche Reise der Ubuntu-Mitglieder nach Namibia  ist ein unentbehrlicher Bestandteil unserer Projektarbeit. Es ist uns wichtig alle Projekte zu besuchen, um uns vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand und Fortschritt der geförderten Maßnahmen zu machen.
Wir nutzen die Begegnung mit den Menschen, die wir mit unserer Arbeit unterstützen, um zu erfahren, wie die Projekte wirken. Darüber hinaus wollen wir wissen, welche nächsten Schritte die richtigen sind.
Mit unseren Projektpartner diskutieren wir die Umsetzung und entwerfen Zukunftspläne. Dabei verlieren wir das wichtigste Ziel "Hilfe zur Selbsthilfe" nie aus den Augen.

Der Besuch in Tsumkwe führt uns zuerst zum Care Center, über das wir schon berichteten.

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/2017/08/care-center-in-tsumkwe.html

Nun hat es auch einen Namen.
"Kaece's House Of Hope", benannt nach einem Kind, dem leider nicht mehr geholfen werden konnte.
Das Haus der Hoffnung soll dafür sorgen, dass vielen anderen Kindern Keace's Schicksal erspart bleibt.


Das Haus ist belebt und mehr Kindern als erwartet, bietet das House of Hope eine Zuflucht.
Das sind die Momente, für die sich die Arbeit lohnt.
Dieser Mutter und ihrem Baby bietet das Care Center eine sichere Versorgung.

Die Küche ist mit allen Geräten ausgerüstet, um die Mahlzeiten zubereiten zu können.

Annemarie war mit ihrer Schminkfarbe pausenlos umlagert.
Das Smartphone diente als Spiegelersatz.
Lachende Kinder zum Abschied - eine Verpflichtung unsere Arbeit in Tsumkwe fortzusetzen.




Sonntag, 8. Oktober 2017

Dank für die Unterstützung

Unsere Aktivitäten in Namibia werden ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer getragen.
Wir berichten immer wieder darüber, wie Menschen sich mit uns auf eigene Kosten auf den Weg nach Namibia machen, um unsere Arbeit vor Ort zu unterstützen. Aber auch zwischen den Projektreisen gibt es viel zu tun.
Für dieses ehrenamtliche Mitmachen sagen wir herzlichen Dank.

Die Projekte in Namibia kosten natürlich auch Geld und deshalb sind wir auf Spenden angewiesen.
Ob es sich um die Kosten unserer Projekte oder die Übernahme einer Patenschaft handelt,
jede Spende findet ihren guten Zweck.

Wir wollen künftig über die Menschen berichten, die hinter diesen Spenden stehen und zeigen, mit welchen Ideen sie Gelder sammeln und spenden.

Im Rahmen einer Gruppenreise unter der treffenden Bezeichnung "Namibia hautnah" besuchte Frau Inge Kirchdörfer unser Projekt "Hostel in Blydskap".
Sie war von der Arbeit in Blydskap mit den Kindern und der Lehrerin Adolfine so beeindruckt, dass Sie sich vornahm, diese zu fördern.
Im Rahmen eine runden Geburtstages verzichtete sie auf Geschenke und bat ihre Gäste, die Arbeit von UBUNTU NAMIBIA e.V. zu unterstützen.

Zu unserer großen Überraschung und Freude kam ein Spendenbetrag zusammen, der unsere Erwartungen weit überstieg.

Wir danken Frau Inge Kirchdörfer für diese tolle und nachahmenswerte Idee!

Inge Kirchdörfer bei Blydskap mit den Kindern der Pre-Primary-School.














Sonntag, 27. August 2017

Care Center in Tsumkwe

In Tsumkwe sind wir mit einigen Projekten vor Ort. Über den Gemüsegarten, das Nähprojekt und die Culture Class haben wir schon mehrfach berichtet. Die Gemeinschaft der San um Chief Bobo nehmen unser Engagement sehr gut auf und helfen bei der Umsetzung mit.
Elaine Roussow ist unsere zuverlässige Kontaktfrau vor Ort, die sich um die Umsetzung der Maßnahmen kümmert.
Sie hat uns auf einen besonderen Notstand aufmerksam gemacht.
Die Kindersterblichkeit bei den San in der Region ist nach wie vor sehr hoch. Mütter können oft ihre Neugeborenen nicht ernähren und so leiden die Babys an für uns unvorstellbaren Mangelerkrankungen.
Elaine Roussow kümmert sich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln rührend um Mutter und Kind. Die Mütter nehmen oft lange Märsche auf sich, um bei Elaine Hilfe zu bekommen.
Leider sind ihre Mittel sehr knapp.
So schien es ein Segen, als eine private Hilfsorganisation anbot ein Care Center zu bauen und dort Mütter und Kinder in den ersten Wochen nach der Geburt zu versorgen.
Leider wurde das Care Center nicht fertig gestellt und die regelmäßigen Gelder für den laufenden Betrieb blieben ebenfalls aus.
Nach der ersten Besichtigung im Januar 2016 haben wir uns entschlossen, das Projekt fortzuführen. Voraussetzung war wie immer, dass sich die die Menschen vor Ort einbringen. So sollen die Pflegekräfte aus der Gemeinschaft in Tsumkwe kommen.

Nun haben uns freudige Nachrichten erreicht. Das Care Center ist fertiggestellt und bezugsfertig.
Ein weiterer Schritt, den Menschen in Namibia Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, ist gegangen.


2016 - So trafen wir das Center an. Ein Zaun und Beschattung fehlte und irgendwie sah es unfertig aus.

2016 - Das sollte die Küche sein.

2016 - Eine Elektroinstallation, die lebensgefährlich war und das in einem künftigen Haus für Mütter und Kinder.

2016 - Erste Bauschäden vor Bezug!
Januar 2017 - Die ersten Arbeiten sind im Aussenbereich durchgeführt. Der Zaun steht und das Vordach spendet Schatten.

Januar 2017 - Alle Ubuntus beraten über die Restarbeiten, die vor Eröffnung noch zu erledigen sind.
Januar 2017 - In der nächsten Stadt (280 km vom Care Center entfernt) kaufen wir noch Babynahrung, Kleidung und Pflegemittel für die Erstausstattung ein.

Januar 2017 - Matratzen und was ein Haushalt noch so alles braucht, gilt es nun auf die lange Reise zu schicken.
Sommer 2017 - Es ist alles angekommen und für die Mütter und Babys bereit.
Sommer 2017 - Genau so haben wir uns die Küche vorgestellt.

Sommer 2017 -Waschmaschine und Waschräume sind perfekt.
Sommer 2017 - Die Einweihung steht kurz bevor.

Sommer 2017 - Das ist das, was uns antreibt!

Sonntag, 23. April 2017

Neues Projekt - Kindergarten für Khowarib

Wir berichteten bereits über unser Müllprojekt in Sesfontein.

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/search/label/Sesfontein

Nicht weit davon liegt das Dorf Khowarib, die Heimat von Kapoi. Kapoi arbeitet auf der Palmwag Lodge für Fritz Schenk, der uns auf das Müllprojekt aufmerksam machte.
http://www.palmwaglodge.com/index.php

In diesem Dorf Khowarib gibt es einen Kindergarten zur Betreuung und Vorbereitung der Kinder auf die Primary-School.

Was dem Kindergaten noch fehlt, ist ein sicheres und schützendes Gebäude.
Zwar arbeiten die Dorfbewohner schon seit Jahren ehrenamtlich am Bau. Es fehlt aber am Nötigsten, so dass die Arbeiten nicht vorankommen.

Mit der Dorfvorsteherin Christine Awaras beraten wir, wie UBUNTU NAMIBIA - im Rahmen der Förderung von Erziehung und Bildung - helfen kann.

Wir einigen uns auf die Finanzierung des notwendigen Baumaterials zur Fertigstellung des Gebäudes.
Die Arbeiten selbst werden von den Dorfbewohnern ehrenamtlich durchgeführt.
Die Kindergärtnerin wird von der Gemeinschaft vor Ort bezahlt.
So tragen viele zum Gelingen bei. Ein gutes Beispiel für die Hilfe zu Selbsthilfe.
Anfang 2016 empfing uns eine Delegation der Gemeinschaft Khowarib mit ihrer Dorfvorsteherin Christine Awaras (vorne Mitte)
Das ist der aktuelle Kindergarten - ein Baum, eine Bank, ein Tisch.
Soweit waren die Arbeiten Anfang 2016 gediehen.
Mit etwas Zement und Steinen sind Anfang 2017 kleine Fortschritte zu sehen.
Nun soll es richtig losgehen. Der Zement, gegen Regen (der hoffentlich bald kommt) mit einer Plane geschützt, ist bereits geliefert.
Die Projektgruppe 2017 lässt sich von Christine Awaras und Kapoi die restlichen Baumaterialen und den Draht für den schützenden Zaun zeigen.

Samstag, 22. April 2017

Die Kraft der Sonne - weitere Photovoltaik-Modelle für Namibia

 
 So lautet der Text des Posts vom 31. März 2016:
 
Bereits 2014 hatte uns Helmut Moser von seiner Projektidee berichtet.
Seine Vision ist, in Namibia die Kraft der Sonne staerker zu nutzen und diese Kraft in Energie, am Beispiel einer Solarpumpe, umzuwandeln.

Bei einer Veranstaltung im Rahmen der UBUNTU-Deutschlandreise ueberreichte er uns ein funktionsfaehiges, detailgetreues Modell einer Solarpumpe, das er selbst herstellte.

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/2014/06/ubuntu-deutschlandreise-2014-teil-2.html

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/2016/03/die-kraft-der-sonne-solartechnik-fuer.html

Und auch für die Reise im Januar 2017 versorgte uns Helmut Moser mit selbst gebauten Modellen.
Diese Modelle haben wir an verschiedenen Projektstandorten vorgeführt und für weitere Schulungen
überreicht.
Vielen Dank für die tolle Initiative.
Liebevolle Detailarbeit - ein Tauchpumpe mit Solarpanele.

Der Solarpark wird vor dem Flug noch getestet - alles funktioniert.
Bei den San in Tsumkwe. Chief Bobo bekommt von Susanne zwei Modelle für seine Community.



Bruce Parcher (links) von Tucsin wird das Pumpenmodell an die Schule weitergeben.
Susanne und Claudia sorgen dafür, dass auch Kapoi, unser Kontaktmann in Khowarib, mit einem Modell ausgestattet wird.

Christine Awaras, die Dorfvorsteherin von Khowarib, bekommt von Hansgeorg und Susanne zwei Modelle für den Kindergarten.