Sonntag, 20. Mai 2018

Projekt Naehstube in Namibia

Unsere Projektreise 2015 war besonders durch das Nähstubenprojekt in Tsumkwe gekennzeichnet.
In Deutschland gespendete Nähmaschinen kamen nach langer Seereise in Namibia an. Dort packten wir sie in unseren Trailer und über Schotterpisten erreichten sie dann das Ziel in Tsumkwe.

Nach gründlicher Überholung und Reparatur, einer Einweisung und praktischen Tipps zum Nähen, konnten die Frauen in Tsumkwe mit gespendetem Stoff ans Werk gehen.

Wir berichten darüber unter: 

http://ubuntu-namibia.blogspot.de/search/label/Naehstube


Vor Beginn unserer Projektreise 2018 erreichte uns von Elaine Roussow die Nachricht,
dass das Stofflager fast vollständig aufgebraucht ist.
Wir verzichteten dieses Mal bewusst auf die Mitnahme großer Mengen Stoff aus Deutschland.
Der Grund ist ganz einfach.
Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Motto. Dazu gehört auch, dass wir den regionalen Handel unterstützen. denn ohne ihn kann erfolgreiches Wirtschaften auf Dauer nicht gelingen.
Uns so entschlossen wir uns, einen Teil der Stoffe direkt vor Ort in Grootfontein zu kaufen.

In Tsumkwe konnten wir uns dann nicht nur vom handwerklichen Geschick der nähenden Frauen überzeugen, sondern auch davon, dass unsere vor 3 Jahren gestartet Initiative anhält.

In Grootfontein fanden wir eine Stoffhändlerin mit grosser Auswahl an Stoffen.

Claudia, Gudrun und Susanne (v.l.n.r.) sorgen für eine gelungene Kombination von Muster und Farben.

Lily (1.v. links) hilft bei der genauen Berechnung der laufenden Meter und der Kosten.

Die Mischung macht's. Übergabe der Spenden aus Deutschland und der Stoffe aus Namibia.

Die Expertinnen sind begeistert! Hier stimmt nicht nur die Optik, sondern auch die Qualität.

Mit viel Liebe und Geschick entstehen so hübsche Quilts, auf die die Frauen in Tsumkwe zu Recht stolz sind.




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